Heute gesehen: Aston Martin DB9 Volante
März 15, 2008 at 4:55 | In heute gesehen | No CommentsTags: Aston Martin, DB9, Volante

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Heute gesehen: Ferrari 599 GTB Fiorano
August 17, 2007 at 4:10 | In heute gesehen | No CommentsTags: 599 GTB, Ferrari, Fiorano

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Das Kabinett des Grauens
August 16, 2007 at 5:34 | In kabinett des grauens | No CommentsMit Tuning konnte ich mich noch nie anfreunden. Und das wird sich wohl nie ändern. Gewiss, es gibt einige Edeltuner, die nicht nur Proletenpanzer fertigen. Die sind aber in der Minderheit. Tunen, das ist im Normalfall: tiefer, breiter, lauter, - zusammenfassend: hässlicher.

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Deshalb gibt es ab sofort die neue Kategorie: Das Kabinett des Grauens. Alle Bilder in dieser Kategorie werden mit dem (zusammengepfuschten) Flammenrand gepostet. Das Hauptaugenmerk liegt jedoch nicht primär auf getunten Autos. Denn auch wenn mich bei einem solchen Passat ein leichtes Gefühl der Übelkeit beschleicht, darf man nicht vergessen: es gibt Schlimmeres. Schlimmer ist nämlich der Pfusch. Ein aufgeklebtes M-Symbol auf einem BMW 318, etwa. Oder LED-Klarglas-Rückleuchten an einem (alten) A3. Oder das hier:

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Ob geschwungene Initialbuchstaben auf der Türe, ein kitschiges Bild von Bello auf dem Tankdeckel oder American Eagles auf der Kühlerhaube: Aufkleber sind ein Garant für Peinlichkeiten. An den abgebildeten Eagles gefällt mir besonders, dass sie auf einem alten Mitsubishi Lancer (o.ä.) prang(t)en. Man lerne: Es ist problemlos möglich, Autos, die ohnehin nicht besonders *schön* sind, noch weiter zu verunstalten. Anything goes! Weitere Beispiele werden folgen…
Das Mahnmal
August 15, 2007 at 8:00 | In blinklichter | No CommentsTags: Cadillac, deVille, Sedan
Persönlich habe ich keine besondere Affinität zu amerikanischen Autos. Gewiss, es gibt ein paar Modelle, die ich gerne einmal sehen würde. Den 1968er Dodge Charger R/T etwa (nicht schön, aber eine Ikone), den einen oder anderen Buick, oder den 1967er Shelby Mustang GT 500, den (oder die) Nicolas Cage im (denkbar schlechten) Film “Gone in Sixty Seconds” Eleanor nennt. Aber sonst? Irgendwie bin ich niemals richtig warm geworden mit den wuchtigen Karosserien und den grossen V8-Aggregaten, die sich darunter verbergen. Meine Leidenschaft gilt dann doch eher den europäischen Autos, und darunter natürlich (nicht besonders originell, ich weiss) den Italienern.
Doch es gibt eine amerikanische Marke, die auch mich nicht kalt lässt. Eine Marke, die sowohl Enthusiasten als auch wenig autobegeisterte Zeitgenossen zu fesseln vermag. Ich spreche vom Cadillac. Ausladender Kühlergrill, Heckpartien, die eher an Kampfjets erinnern, Elvis, Gangsterfilme, technische Innovationen, designerische Meilensteine und viele weitere Assoziationen, die diese acht Buchstaben auslösen können. Der Caddy ist eine schillernde Legende, die seinesgleichen sucht. Doch nicht nur. Leider steht der Cadillac auch für einen unvergleichlichen Niedergang. Für Missmanagement und Stagnation - sowohl technisch als auch in puncto Design. Sein Symbol findet dieser Niedergang in den Modellen der 90er-Jahre. Zum Exempel: der 1991 Sedan deVille.

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Der Cadillac wurde zum Schatten seiner selbst. Er hat Staub angesetzt. Man muss sich vor Augen halten, dass der abgebildete Wagen im Jahre 1991 vom Stapel lief. Unvorstellbar, oder? Und die Frage sei erlaubt: Was hat dieser Sedan deVille mit den legendären 59er-Modellen gemein? Dabei geht es nicht primär darum, ob der 91er deVille ein schönes Auto ist oder nicht. Darüber lässt sich freilich streiten. Sondern es geht darum, ob dieses Ding ein Cadillac ist oder nicht. Und diese Frage muss verneint werden. Nein, das ist kein Caddy! Es ist die Antithese zu dem, was in den 50er-Jahren unter der Bezeichnung Cadillac Furore gemacht hat. DerKühlergrill? Ein langweiliger Abklatsch. Die Heckpartie? Zu kurz. Und das Kultpotential? Für Elvis zu wenig, so viel ist sicher.
Dieser Wagen, stellvertretend für die meisten Caddys der 90er, ist für mich ein Mahnmal. Ein Mahnmal für Autobauer, die mit althergebrachten Ideen Geld verdienen wollen. Wie zum Beispiel Chevrolet, die sich nicht zu schade sind, ihr Logo auf koreanische Billigtechnologie zu pappen. Oder Pontiac, die ein australisches Coupé missbrauchen, um schnellschnell ihren GTO wiederzubeleben. Bei Cadillac scheint die Krise überwunden und ein Umdenken eingesetzt zu haben. Mir gefallen die neuen Modelle zwar nicht sonderlich, aber: sie haben Charakter. Sie heben sich wohltuend vom automobilen Einheitsbrei ab. Ich denke zwar nicht, dass Cadillac den Anschluss an die glorreichen Zeiten wieder findet. Die Krise der 90er-Jahre ist eine zu grosse Zäsur. Doch vielleicht ist das gar nicht so schlimm. Denn so entsteht Raum für Neues und die Marke kommt wieder in Bewegung - so wie es sein soll.
Heute gesehen: Jaguar XJS V12
August 11, 2007 at 12:19 | In heute gesehen | No CommentsTags: Jaguar, V12, XJS

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Der Turbo-Frosch
August 9, 2007 at 4:06 | In blinklichter | No CommentsTags: 911, GT3 RS, Porsche
Sommerferien im Osten Europas. Prag, Budapest, Ljubljana, Pula. Alles wundervolle Orte mit wunderschönen Sehenswürdigkeiten, mehr oder weniger freundlichen Menschen, einem breiten kulturellen Angebot und - wer hätte das gedacht - unglaublich vielen Luxusautos. Der Bentley Continental GT scheint in Prag zum Inventar zu gehören, in der Altstadt sah ich einen wunderschönen Ferrari Dino 246 GTS und am Abreisetag eine (ziemlich hässliche) Viper. Dazu kommen viele kleinere Hingucker, an die ich mich nicht mehr erinnern kann (man geht ja schliesslich nicht wegen der Autos nach Prag).
In den restlichen Städten gab es auch einiges zu sehen, insbesondere in Ljubljana - überhaupt eine wunderbare Stadt:

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Ganz unauffällig stand da, vor dem schönsten Hotel der Stadt, ein Porsche 911 GT3 RS. Zunächst ein herrlich beeindruckender Anblick. Der wuchtige Heckspoiler, die gelben Bremsbacken, die Doppelauspuffrohre, all das spricht eine deutliche Sprache: Ich bin der Boss hier! Noch Fragen? Nein, keine Fragen. Und auch keine Zweifel. Das vergeht, beim Anblick dieses Autos. Zu gross die Ehrfurcht. “Die reine Lehre”, nennt die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG ihre Züchtung. Und so fühlt es sich an, wenn man vor diesem Auto steht.
Die Fragen und Zweifel kommen aber. Im Hinterher. Beeindruckend ist er, der RS. Aber etwas stört mich. Ich kriege das Gefühl nicht los, dass es sich beim RS um einen aufgeblasenen Frosch handelt. Er ist, mit Verlaub: ein Turbo-Frosch (obwohl das technisch gesehen natürlich Schwachsinn ist). Er will sein Froschsein unter dem grossen Spoiler verbergen. Weil es ihm peinlich ist, ein Frosch zu sein. Ganz im Gegensatz zu seinen Eltern: der klassische 911er macht aus seiner Froschnatur kein Geheimnis. Er ist geradezu ein stolzer Frosch, und deshalb eine Legende. Er ist ein Frosch, der es als Frosch geschafft hat, den Störchen das Fürchten zu lehren. Der RS hingegen verleugnet seine Herkunft, verkleidet sich als Storch und kompromittiert damit seine ganze Familie. Denn jeder Storch, der es vergessen haben sollte, weiss jetzt wieder, dass der 911er eigentlich ein Frosch ist. Schade!
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August 8, 2007 at 5:52 | In bloginfo | No CommentsBlinklicht? Was ist das? Blinklicht ist ein kleines Spielzeug, ein Experiment. Ein vollkommen unprofessionelles und subjektives Blog über Autos. Der Verfasser ist ein absoluter Technikbanause, bezieht seinen Lohn weder von einem Autokonzern noch von einer PR-Agentur und hat zwar einen Führerschein, fährt aber kein (eigenes) Auto. Sein - eigentlich ganz normales - Leben hat so gut wie gar nichts mit Autos zu tun. Er meidet Autozeitschriften, treibt sich nicht in Autoforen herum, ist kaum an Autoshows zu sehen und würde wohl nie mehr als 40′000 30′000 20′0000 € für ein Auto ausgeben. Kurz und gut: er hat von Autos keine Ahnung, rein objektiv betrachtet.
Doch das ist Nebensache. Denn das ist ein Blog, kein Automagazin. Objektivität hat hier nichts verloren. Der Verfasser hat eine Meinung zu Autos. Zu sehr vielen Autos. Er hat ein Gefühl dafür. Und er hat ein gewisses Interesse an der Sache, will aber niemals mehr als ein Dilettant sein. Seine Meinung und sein Gefühl, angereichert mit einigen zusammengesammelten Hintergrundinformationen, das soll auf dem Blog Platz haben. Auf Autos - Modelle, Marken, was auch immer - sollen einzelne Blinklichter fallen. Nicht mehr, nicht weniger.
Kommentare wünscht sich der Verfasser natürlich. Jedoch nicht unbedingt Diskussionen über Sachfragen. Wie viele Ferrari GTO gebaut wurden ist weniger wichtig (39, btw), als das Gefühl, das diese magische Buchstabenkombination auslösen kann. Gefühle, Meinungen, Anekdoten, Träume sind gefragt. Daraus soll ein buntes Ganzes entstehen. Konzentrisch um das Thema Autos kreisend, immer in Bewegung.
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